Pfarre

Herzlich Willkommen in der Pfarre Würflach!

 Ministranten

 







Grüß Gott!



Unsere Pfarrkirche Sankt Anna in Würflach ist schon im 13. Jahrhundert als Wehrkirche erbaut worden. Ihre heutige äußere Gestalt erhielt sie im 15. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurde auch die „Kleine Kirche“, die sog. Herz-Jesu-Kirche errichtet.
Kunstgeschichtlich bieten unsere Kirchen viel Interessantes – eine Besichtigung lohnt sich! Die Pfarrkirche ist tagsüber geöffnet, sodass Sie jederzeit hineingehen können, um sich zu sammeln, ruhig zu werden und zu beten.
Die Kirche will Gott zu den Menschen bringen und die Menschen zu Gott. Eine Pfarre ist die Kirche vor Ort.
Die Pfarre Würflach ist ein geistliches Zentrum und offen für alle Menschen. Besonders für Kinder und Jugendliche haben wir viele Angebote. Es ist uns ein Anliegen, dass unsere Pfarre lebendig und fröhlich ist und dass sich jeder willkommen fühlt!

Die Heilige Messe ist an Sonn- und Feiertagen um 9.00 Uhr. An manchen Sonntagen gibt es auch ein Pfarrcafé nach der Hl. Messe. Die Angebote der Pfarre werden jede Woche in der Gottesdienstordnung angegeben, die man sich beim Eingang der Kirche holen oder auf der Homepage der Gemeinde (www.wuerflach.at) nachlesen kann!

Als Priester stehen wir Ihnen jederzeit für Gespräche und Beichte zur Verfügung!
Patent portae, magis cor – die Türen steht offen, noch mehr das Herz!
Pfarrer P. Markus Stark und Kaplan P. Nikodemus Betsch



St. Anna Kirche Würflach

Pfarrkirche Sankt Anna


Unsere schöne Pfarrkirche steht auf einer mäßigen Anhöhe und grüßt weit hinaus ins Land.
Die Chronik berichtet:
"Wie alt die Kirche seyn könne, läßt sich nicht leicht ausfindig machen, da hierüber weder eine (authentische) Jahreszahl am Gebäude noch irgend ain anderer schriftliches Dokument vorhanden ist. Daß aber diese Kirche sehr alt seyn muß, wenngleich nicht die Form, in der sie dasteht, beweist der Stiftsbrief aus dem Urbar in St. Lorenzen vom St. Martinstag des Jahres 1381, pag 353."
    (Der Kurzinhalt einer Sage, die ich leider in ihrer Gesamtheit nirgends auftreiben konnte, erzählt: "Eine Jungfrau läßt ihr Vermögen einem jungen Ochsen aufladen; wo der stehen bleibt, soll die Kirche erstehen.")
Ursprünglich war die Kirche im romanischen Stil errichtet worden und wird 1353 und 1381 urkundlich erwähnt. Sie soll aber schon 1204 gestanden sein. In einer Urkunde bestätigt nämlich der damalige Papst Innozenz am 21. Oktober 1204 dem Probst und Chorherrnstift von Gurk den Besitz der Pfarre St. Laurenzen einschließlich ihrer Filialkirchen St. Johann, St. Valentin, Würflach und einer Kapelle in Wolfstain.

Von unserer ersten romanischen Kirche sind nur zwei Steine übrig geblieben, die heute an der Westmauer der Pfarrkirche als "Christus-Salvatorkopf" und an der westlichen Friedhofsmauer als "Sonnenkopf" zu sehen sind. Sie sollen die Schlußsteine der Säulen in der romanischen Kirche gewesen sein.
Der Umbau von der romanischen in die gotische Kirche erfolgte wahrscheinlich 1479. Diese Jahreszahl fand sich in einem Stein in der Friedhofsmauer. Kirche und Wehrkirche sind vermutlich in dieser Zeit von Sebald Werpacher, dem Stadtzeugmeister von Wiener Neustadt, (gestorben 1503) erbaut worden. In seinem Testament heißt es unter anderem: "Item die von Wirflach sind mir schuldig von der kirchen zwei Pfund Pfennige, daran bin ich ihnen ein Stein zu einer form schuldig."
Unsere Pfarrkirche war demnach zu einer Wehrkirche ausgebaut worden. Ringsum schützte die Kirchhofsmauer mit Ausschußlöchern, Schießscharten, Zinnen und Türmchen als Verteidigungswall die Kirche. Die Höhe der Wehrmauer betrug überall vier Meter über dem Boden und ist an der Westseite erhalten geblieben. Dieser Mauerteil läßt den Eindruck zu, als sei hier einmal eine Bresche ausgebessert worden. An der Innenseite der Mauer verlief in einer Höhe von etwa zwei Metern ein hölzerner Wehrgang und darüber waren handgerecht die Schießscharten angebracht. An anderen Mauerresten sind noch Schlüsselscharten und Löcher für die Tragbalken des Wehrganges zu erkennen.

Die südseitige Wehrmauer ist bei der Erweiterung des Friedhofes bis auf den Grund abgetragen worden, war aber 1840 noch in voller Höhe erhalten. Die Südwestecke des Wehrkirchhofes ist durch einen Dreiviertelrundturm (Rondelle) mit Schlüssellöchern bewehrt. 1840 besaß der Turm noch ein Obergeschoß und einen dachlosen gezinnten Abschluß.

Auch die Kirche war zur Verteidigung eingerichtet. Über den Eingängen sowie über der östlichen Chorseite sprangen Gußerker vor, von denen heute nur noch die Kragsteine erhalten geblieben sind.

DER TURM, ein sogenannter Dachreiter, stammt in seinen unteren Teilen aus der Bauzeit Ende des 15. Jahrhunderts, vom Dachgiebel an wurde er 1731 - 1733 neu gebaut. Turmreparaturen waren 1878, 1897, 1941 und zuletzt 1970. Der Turm hat eine Höhe von 41 Metern. Turmhelm samt Kuppel und Kreuz sind 15 Meter hoch. Das Turmkreuz ist aus Schmiedeeisen, die Kugel mit Kupferblech überzogen.
Anläßlich der letzten Reparatur (1970) wurde die Kreuzkugel geöffnet und darin eine Blechhülse mit folgendem Inhalt gefunden:

  1. Eine Pergamentrolle mit Aufzeichnungen über eine im Jahre 1897 durchgeführte Turmreparatur. Von dieser Pergamentrolle umhüllt war noch ein Bildchen von der Kreuzreliquie des Stiftes mit einem Gebet in deutscher, ungarischer und slawischer Sprache und eine Firmenkarte der Spenglerfirma Johann Hansel aus Wiener Neustadt.
  2. Ein Geldbeutel mit 12 Stück alten Münzen.
  3. Ein runder Holzbehälter mit einem kleinen Fläschchen und folgender Beschreibung des Inhaltes: "Heylsames Oehl, so auß den Gebeinern der der Heil. Jungfrauen und Äbtissin Walburga zu Aichstett fliesset in ihrem würdigen Gotteshaus unter dem Hochaltar." Die vorgenannten Gegenstände wurden wieder in der Kreuzkugel verwahrt und zusätzlich ein Schriftstück mit einem Situationsbericht von 1970 beigelegt.

 

"Kleine Kirche" oder "Herz-Jesu-Kirche"

 Herz-Jesu-Kirche


Die kleine spätgotische Kirche direkt neben der Pfarrkirche kann als Werk des Stadtzeugmeisters Werpacher aus Wiener Neustadt angesehen werden. Die Jahreszahl 1497, die an der Eckmauer eingemeißelt ist, dürfte der Erbauungszeit entsprechen . Das Kirchlein war ursprünglich in die Verteidigungsmauer gegen Süden hin eingefügt gewesen, war in der Pestzeit den Pestpatronen S. Sebastian und S. Rochus geweiht und war in diesen Notzeiten ein vielbesuchter Wallfahrtsort. Die Südmauer zwischen dieser befestigten Kirche und der Westmauer bis zum Rondell wurde nach 1840 ganz abgerissen, da man Platz für die erste Friedhofserweiterung brauchte. Dieses Pestkirchlein wird in Kunstführern oft fälschlich als "Karner" erwähnt. Es war jedoch nie ein "Beinhaus" sondern diente als Subkirche und verfiel im Laufe der Zeit vollständig.
Im Jahre 1783 wurde sie gesperrt und zum Abbruch verurteilt. Es kaufte sie ein hiesiger Bäckermeister um 50 Gulden und wollte die Steine als Baumaterial verwenden. Auf Bitten seiner kranken Frau ließ er von diesem Vorhaben ab und die Mauerruinen blieben erhalten.
Erst Pfarrer P. Benedikt Kluge (1878 - 1892) ließ die Kapelle großteils auf eigene Kosten stilgerecht restaurieren, sodaß sie 1885 als Herz-Jesu-Kapelle geweiht werden konnte. In den Jahren 1964 - 1968 wurde sie unter den Pfarrherrn P. Bertrand Bauer und P. Hartmar Borowan neuerlich renoviert, nicht mehr geweiht, und diente bis zum 1. November 1982 als öffentliche Aufbahrungshalle. Seither dient sie nun wieder kirchlichen Zwecken, ist aber auch ein stilvoller Rahmen für Kunst- und Gemäldeausstellungen. Sie wird in den Kunstführern wegen ihres reinen Baustils angeführt und zählt In früherer Zeit soll neben der Kirche ein kleines Haus mit einem runden Turm gestanden sein. Es wurde von den geistlichen Herren, die vor 1783 zum Meßlesen von St. Lorenzen herüberkamen, zum Abrasten und angeblich auch zum Beichthören benützt.


 

Pfarrgemeinderat Pfarre St. Anna Würflach

In der Pfarrgemeinde bilden die Gläubigen eine Gemeinschaft in Christus.
Der Pfarrgemeinderat sorgt sich um die personellen, räumlichen und finanziellen Voraussetzungen der Pfarrgemeinde, bemüht sich um Information, Meinungsbildung und Austausch von Erfahrungen, gewährleistet die Vielfalt des pfarrlichen Lebens und vertritt die Pfarrgemeinde nach außen.
(aus "Rahmenleitbild für die Pfarrgemeinderäte Österreichs", Wien 1995

Adresse:
Pfarre St. Anna Würflach,
Neunkirchnerstraße 81
2732 Würflach

Link zu www.pgr.a

 

 

Kontakt:
Pfarrer Pater Markus Stark OCist
Mobil: 0677 / 621 42 156
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Kontakt:
Kaplan Pater Nikodemus Betsch OCist                            
Mobil: 0650 / 700 30 84
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Pater Markus Stark

 

P. Nikodemus Betsch

 

 


Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, können Sie sich auch gerne an einen der Pfarrgemeinderäte wenden.


Pfarrgemeinderat
v. l.n.r
Oben: Daniela Fallenbüchl, Gabriele Kausel, DI Martin Schweighofer
Mitte: Eva Seyser, Günter Speringer, DI Richard Wagner (stv. Vorsitzender)

 

 dani  Gabriele  martin


   
 eva  günter  richard
 

   
     


Gottesdienstordnung

Pfarre St. AnnaNachstehend finden Sie die Gottesdienstordnungen der Pfarre zu St. Anna zum downloaden.

download Gottesdienstordnung Gottesdienstordnung KW 41/2017
download Gottesdienstordnung Gottesdienstordnung KW 42/2017

Zusätzliche Informationen